Laut Firmenschild handelt es sich hier um eine Franz-Ullmann-Orgel aus dem Jahre 1844. Wie weit das Werk jedoch von Ullmann selbst gebaut wurde, ist nicht bekannt. Die Anordnung der Spunde für die Windlade auf der Vorderseite der Orgel lassen eher darauf schließen, dass dieses Positiv ursprünglich wo anders aufgestellt war.

Im Zuge der Restaurierungsarbeiten wurde der Einblaskanal des Motors in die Orgel in Eichenholz neu gefertigt. Weiters wurde der Balg mit der funktionstüchtigen Schöpferanlage neu beledert. Bei der Windlade wurden die Kanzellen abgedichtet und ebenfalls neu beledert.

Da die Registerschilder auf eine ursprünglich eingebaute Octav 1' hinwiesen, wurde diese wieder eingefügt und so die originale Klanggestalt wiederhergestellt.

Stimmung der Orgel: gleichstufig, 440 Hz bei 12°C

Disposition
Copula 8'
Principal 4'
Octav 2'
Octave 1'